Tangermünde - das Rothenburg des Nordens

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Die Burg zu TangermündeDie Burg zu Tangermünde
An der Stelle, wo sich der Tanger mit der Elbe vereinigt, grüßt von hohen Ufern die alte, tausendjährige Stadt Tangermünde mit ihren alten Mauern und Türmen den Wanderer, der sich von der Elbseite der Stadt nähert.

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Die SchloßfreiheitDie Schloßfreiheit gehörte zum Burgbezirk.
Ein Wall mit Graben und ein Tor trennten sie ursprünglich von der Stadt. Die Häuser dieser Straße waren markgräfliche Lehen. Hier wohnten kurfürstliche Beamte, die der Stadt nicht steuerpflichtig waren und oft Handelsprivilegien innehatten. Von der Schloßfreiheit sind noch einige der älteren Burglehnhäuser erhalten. Hier finden wir auch das älteste Wohnhaus Tangermündes, das Haus Nr. 5, das 1543 im Stile der Renaissance errichtet wurde. Die Medaillons über den Sitznischen zeigen die Erbauer. Das Obergeschoss wurde im 17. Jahrhundert aufgesetzt. In Tandermünde gibt es aber noch viele sehr alte erhaltene Fachwerkhäuser.
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Das Neustädter TorNeustädter Tor
Wo einst eine Handels- und Heerstrasse von Magdeburg in die Stadt einmündete, steht eines der schönsten Toranlagen des norddeutschen Raumes - das Neustädter Tor. Ein eindrucksvolles Zeugnis der Tatkraft und dem Gestaltungswillen der mittelalterlichen Bürgerschaft. Unter den Zinnen der Tore läuft ein Fries mit Fratzen in Strahlen entlang, der sich um den Turm herum fortsetzt. Die glatten Flächen der Turmwand sind durch eine reiche Zinnenarchitektur und durch dunkelglasierte Backsteine, die bald spiral-, bald zickzackförmig verlaufen, belebt.
Der runde Wehrturm hat im Erdgeschoss drei Meter starke Mauern, die ein 6 Meter tiefes Verliess umschliessen, zu dem lediglich ein etwa 80 cm breites Mannloch vom ersten Stockwerk hinabführte.

Das Tangermünder Rathaus

Tangermünder Rathaus
Ein Schmuckstück der Stadt ist das den Markplatz beherrschende spätgotische Rathaus. Der Ostflügel mit seiner prächtigen Schauwand entstand um 1420. Ursprünglich war das Erdgeschoss laubenartig geöffnet und war die Kaufhalle der Gildekaufleute. Die Gilde der Gewandschneider (Großkaufleute) und der Bierbrauer bildeten die beiden Patrizierverbände der Stadt. Zu ihnen gehörten die Ratsgeschlechter, aus deren Reihen allein Bürgermeister und Ratsherren hervorgingen. Die Freitreppe mit dem Laubengang und das Achtecktürmchen auf der Nordseite sind 1846 nach den Plänen des Berliner Baumeisters Friedrich August Schüler hinzugefügt worden. Heute beherbergt das Rathaus das Tangermünder Heimatmuseum, das seinen Besuchern einen Überblick über die alte Geschichte Tangermündes vermittelt.

Die PutinnenPutinnen
Zwei Türme auf der Stadtmauer - der Name stammt vermutlich von Butentinnen her, d.h. Außenzinnen.
Der rechte Turm beherbergt eine kleine Treppe, die einen Zugang zum Wasser bildete. Die Tangermünder waren häufig auf das Tangerwasser angewiesen, da die Stadt nur 12 Brunnen besaß, die noch im 18. Jahrhundert nicht immer das erforderliche Trinkwasser liefern konnten.
Im östlichen Turm war von 1819 bis 1833 das erste Eichamt der Altmark untergebracht. Zeitweise diente es auch als Bürgergewahrsam.

 

Tür in Tangermünde

 

 

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