Die Burg zu Tangermünde

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Aufgang zur Burg
Der Kapitelturm

An der Stelle, wo sich der Tanger mit der Elbe vereinigt, grüßt von hohen Ufern die alte, tausendjährige Stadt Tangermünde mit ihren alten Mauern und Türmen den Wanderer, der sich von der Elbseite der Stadt nähert.

Sein Blick wird zuerst von wuchtigen Mauern der Burganlagen gefangen genommen, bevor seine Füße den Burgberg selbst betreten. Die Gedanken gehen weit zurück. Wir sehen den Landesherrn in Purpur und Hermelin Gericht halten über widerspenstige Fürsten und schlossgesessene Geschlechter. Wir sehen Kaiser und Edelfrauen bei berauschenden Festen und Gelagen. Wir sehen aber auch Not und Elend in der Zeit des schwarzen Todes.

Weiter geht der Weg des Wanderers. Er betritt die Burg von der Schlossfreiheit her, einer Straße, deren Bewohner als unmittelbare Schlossuntertanen der städtischen Gerichtsbarkeit entzogen waren und der kommunalen Verwaltung nicht unterstanden.

Durch das kriegerische, mit Schießschlitzen versehene Tor mit dem Adler Kurbrandenburgs, geht der Weg an dem im Jahre 1477 von Albrecht Achilles gebauten Gefängnisturm vorbei, den dieser den Tangermünder Rebellen vor die Nase setzte, als sie wegen der Bierzise mit den altmärkischen Schwesterstädten revoltierten. Weiter gelangt der Wanderer in den äußeren Burghof, dessen Elbseite durch eine Backsteinbalustrade abgeschlossen ist.

Die Nordostecke des Platzes ziert der Kapitelturm, der auf einem erhöhten Terrain, dem letzten Rest der alten Askanier-Burg, dem Burgplatz einen würdigen Abschluss gibt. Er wurde als Niederlage für die Korneinkünfte des Berliner Domkapitals benutzt. Daher auch der Name Kapitelturm.

 

Fenster im Kapitelturm

 

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