Die Stendaler Marienkirche

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MarienkircheDie ehemalige Ratskirche zeigt den Stolz und den Reichtum der einstigen Stendaler Hansekaufleute. Erstmals wurde sie 1283 erwähnt.

Die doppeltürmige gotische Marienkirche zwischen 1435 und 1447 erbaut, war die Kirche der ehemaligen Kaufmannschaft, vor allem der Gewandschneider-Gilde, später Ratskirche.

Sie ist das grosse Gegenstück zum Dom St. Nikolaus und in Rivalität zu ihm entstanden.

Die Marienkirche ist bei einem Besuch in Stendal ein “ Muss ”,


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   denn sie birgt viele Kostbarkeiten in sich:

  • Schnitzaltar aus dem Jahre 1472
  • Chorschranke mit Holzplastiken Johannes und Maria aus dem Anfang des 14.Jh.
  • Aquamanile aus dem 13.Jh., ein seltenes  Stück Hildesheimer Arbeit
  • Grosse Bronzetaufe 1447
  • Funktionierende mittelalterliche astronomische Uhr
  • Deckenkonstruktion besonderer und
    einmaliger Art
  • Glockenturm in der MarienkircheZwei Glocken “Maria” und “Anna” die im Jahr 1490
    wohl von dem wohl berühmtesten Glockengiesser
    Gerhard van Wou aus den Niederlanden gegossen
    wurden und heute zu den kostbarsten Kirchenglocken Europas gehören.
    Weitere Informationen finden Sie auf der Seite
    » www.glockenverein.de
  • Kanzel aus dem Jahre 1566
  • Aussen: Mord- und Sühnekreuze

     Doch höret die unglaubliche die Sage vom Fisch
     in der Marienkirche
» mehr

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    Unter Aufsicht
    Ein Mensch, der recht
    sich überlegt,
    Daß Gott ihn anschaut unentwegt,
    Fühlt mit der Zeit
    in Herz und Magen
    Ein ausgesprochenes Unbehagen
    Und bittet schliesslich
    Ihn voll Grauen,
    Nur fünf Minuten wegzuschauen.
    Er wolle unbewacht,
    allein
    Inzwischen brav
    und artig sein.
    Doch Gott, davon
    nicht überzeugt,
    Ihn ewig unbeirrt beäugt.
    (Eugen Roth)

 

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